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Initiative Leipziger Jazzmusiker e.V.
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Im April 1996 fand das erste Konzert der Reihe und im Mai 1996 das erste Festival statt. Als Veranstaltungspartner und Schirmherr wurde die Kulturstiftung Leipzig gefunden. Somit stand als zentral gelegenes und gut geeignetes Domizil die „Aula“ der Alten Nikolaischule zur Verfügung. Zu hören ist hier Musik, bei der Konzertatmosphäre benötigt wird, also auch mal leise Klänge zur Geltung kommen dürfen. Spielort für Clubkonzerte ist nach mehreren Zwischenstationen seit September 2002 die Gaststätte Hopfenspeicher. Die Konzerte erfolgen hier in Jazzclub-Atmosphäre bei gastronomischer Versorgung. Bisher wurden von April 1996 bis Juni 2009 ca. 340 LeipJAZZig-Konzerte veranstaltet.
Um nicht im „eigenen Saft zu schmoren“, stellen die Leipziger Jazzmusiker gelegentlich auch Kontakte zu Kollegen aus anderen Städten und Ländern her. Eine ganze Reihe verschiedener Gastmusiker waren bereits in die Projekte der Leipziger Gastgeber eingebunden. Stellvertretend seien hier Anca Parghel, Wolfgang Schlüter, Herb Geller, Christoph Spendel, Dusko Goykovich, Xu Feng Xia, Wu Wei, Sven-Ake Johansson, Gunter Hampel, Richie Beirach, Topo Gioia, Lauren Newton, Bertl Mütter, Ernst-Ludwig Petrowsky, Helmut Forsthoff, Igor Shirokov, Rolf v. Nordenskjöld oder Helmut „Joe“ Sachse genannt.
Zum derzeitigen aktiven Stamm unserer Musiker-Initiative gehören die Musiker Michael Arnold, Heinz-Martin Benecke, Michael Breitenbach, Wolfram Dix, Günter Kiesant, Stephan König, Thomas Moritz, Thomas Prokein, Heiner Reinhardt, Steffen Seifarth und Sebastian Weber. Zudem gibt es noch die fördernden Mitglieder Ute Camphausen und Thomas Schille. Unterstützende Hilfe bekommt der Verein auch von sympathisierenden Musikern wie Henry Walther, Eckart Gleim, Manfred Hering, Jörg Leistner, Frank-Endrik Moll, Hendrik Bertram, Gert Unger, Frank Nowicky u.v.m.
Als ein weiteres Aufgabenfeld betrachtet die Initiative Leipziger Jazzmusiker e.V. das Heranführen von Jugendlichen an Jazz und andere Formen improvisierter Musik. Es gibt deshalb in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Sachsen und der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ einmal im Jahr an einem Wochenende in den Herbstferien eine Improvisationswerkstatt für Jugendliche des Landes Sachsen mit dem Namen IMPRO VISION.
Um solch eine Konzertreihe, Festival und Workshop veranstalten zu können, bedarf es ja nun auch eines erheblichen Betrages an Finanzen. Hier sind die Leipziger Jazzmusiker dem Kulturamt der Stadt Leipzig, der Kulturstiftung Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Sparkasse Leipzig, dem Reudnitzer Brauhaus, den Druckereien Hennig und Klingenberg und einigen anderen kulturverbundenen Leipziger Unternehmen und Privatpersonen dankbar. Ohne deren Hilfe wären Konzertreihe und Festival LeipJAZZig sowie der Workshop IMPRO VISION nicht möglich.
Die Initiative Leipziger Jazzmusiker ist seit 1997 als gemeinnütziger Verein eingetragen. Im Verein gibt es zur Zeit 12 aktive und zwei fördernde Mitglieder. Aktives Mitglied kann jeder Musiker werden, der sich mit Rat und Tat für den Verein einsetzt. Die Musiker, die Kraft und Zeit für die Arbeit im Verein aufbringen, schaffen sich damit die Möglichkeit, ihre eigenen Konzertprojekte vorzustellen. Förderndes Mitglied kann jeder Sympathisant werden, der für sich eine Möglichkeit sieht, dem Leipziger Jazz zu helfen. Fördernde Mitglieder haben u.a. freien Eintritt zu allen LeipJAZZig-Konzerten.
Quelle: deutschland-aktuell.info |
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